Woman with short brown hair in a black top smiling softly, with greenery on the left and a warm, blurred background.

© Verena Bruening

Nina Gurol

gestaltet als Pianistin künstlerische Räume, die ihr Publikum zugleich herausfordern und berühren: mit kompromissloser Hingabe begibt sie sich auf Pfade jenseits des Vertrauten und führt in ihren Konzertprogrammen neu zusammen, was auf den ersten Blick getrennt erscheint. Auf vielfältige Weise lotet sie dafür das Repertoire zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik, komplexem Intellekt und pianistischer Sensibilität aus, verbindet tröstliche Schlichtheit mit unerbittlicher Strenge, das Leben mit der Vergänglichkeit. Ob auf internationalen Bühnen, innovativen Festivals oder in ihrer akademischen Arbeit: Nina Gurol sucht als Künstlerin nicht das Vertraute, sondern das noch Unergründete und findet ihr Zuhause dort, wo Musik aufrüttelt, nachhallt und unbeantwortete Fragen aufwirft – bei Galina Ustvolskaya und York Höller gleichermaßen wie bei Franz Schubert.

"Es macht große Freude, zuzusehen, wie eine feine hochkultivierte Musikerin es geschafft hat, zu ihrer Spontaneität und einzigartigen Kreativität zu finden. Die Concerto21 Stiftung hat ihr geholfen, sich dem Improvisieren hinzugeben und dadurch ihre ganz eigene Stimme zu finden." - Sonia Simmenauer